Ingoy 2010

 

Hei og en kjærlig hilsen fra Norge, 

 

Hallo und ein lieber Gruß aus Norwegen.

Wieder ist ein Jahr vergangen und wir sind nun zum dritten Mal in Folge auf  Ingoy.  

Zwar hat sich unsere Gruppe in diesem Jahr ein wenig zerschlagen aber wir machen das Beste daraus und hoffen im nächsten Jahr auf die alte Zusammensetzung. Diesmal hatten wir Klaus,Kurt und Werner mit an Bord

und haben damit unseren Altersdurchschnitt drastisch erhöht.

 

Die Anfahrt von Deutschland aus sollte sich ein wenig schwierig gestalten. Nicht wie üblich von Rostock aus probierten wir die Anreise über Rügen. Leider machten uns die Ferien einen Strich durch die Rechnung. 

Nach einem Stau konnten wir der Fähre nur noch Winken.

 

Nach einer sich etwas schwierig gestalteten Umbuchung (und man merke sich ein VW Crafter ist kein PKW), ging es dann mit vier Stunden Verspätung los.

 

Die Fahrt durch Schweden und Finnland sollte sich wie immer Laaang gestalten, obwohl wir dieses Jahr einen Fahrer mehr zur Verfügung hatten.

 

Weil wir die Fähre in Deutschland verpasst hatten, konnten wir dann in Havoysund auch nur noch die 2.Fähre nachmittags nehmen, was aber alles ohne weitere Probleme verlief.

 

Auf Ingoy angekommen, wurde uns schon klar dass wir dieses Jahr nicht so viel Glück mit dem Wetter haben werden. (Aktuell Wind bei 11 m/s von Süd West) .

 

Aber noch ein paar erfreuliche Sachen gibt es - in dieser Woche findet das Ingoy Festival statt aber Kay wollte ja nicht mit.

 

Die Grillhütte ist fertig und richtig toll geworden und an der Fischerhütte hat sich auch so einiges geändert.

Sie wird gerade mit dem in Norwegen typischen Rot angestrichen und es gibt ein großes Industrie-Einschweißgerät (Tüten gibt es bei Thorleif).

 

So mehr gibt es ab morgen.

 

1. Tag

 

Der Tag beginnt heute windig und es ist nicht so klar ob wir rauskommen... mehr am Abend.

 

Am frühen Abend konnten wir dann doch noch einen ersten Turn machen. Die See war ziemlich rau und unangenehm, es wurde dann aber für ca. 1h ziemlich ruhig.

 

Der Fang war sehr anständig, 11 ordentliche Steinbeisser um die 80 cm und einige gute Dorsche.

 

Die Heimfahrt war dann nicht mehr so toll, der Wind frischte mit 16 m/s stark auf. Die Insel verschwand im Nebel aber Dank einem guten GPS System war es allerdings problemlos. Durchnässt und für den ersten Tag relativ zufrieden, gab es dann am Abend noch das eine oder andere Bier.

 

 

2.Tag

 

Die Wetterprognosen für heute lassen einen Turn erst nach 20.00 Uhr zu... bis dahin.

 

So guten Morgen, wir sind gerade von unserem zweiten Turn zurück und die Uhr zeigt 05:09 Uhr. Nach einem ziemlich windigen Tag bei Windspitzen von bis zu 12 m/s sollte es am Abend, wie der Wetterbericht uns schon voraus sagte, ruhig werden so das wir 23:30 Uhr bei 4 m/s das losfahren konnten.

 

Nach ca. 10 min Fahrt Richtung Osten (Nordkap), ging es dann mit Pilker und Storm Shad los. (Storm Shad, gute Alternative zum Giant Jighead eventuell mit Angstdrilling)

 

Die ersten Bisse ließen nicht lange auf sich Warten.

 

So konnte an diesem Tag ein Dorsch mit 104 cm und 2 weitere über 100 cm gelandet werden.

 

Insgesamt landeten wir ca. 30 ordentliche Dorsche, die kleineren Kollegen durften weiterschwimmen.

 

Klaus, Werner und Kurte landeten alle ordentliche Dorsche, Schellfische und einen Lumb... Pfui J.

 

Bis Morgen und gute Nacht.

 

 

3.Tag

 

Der Tag begann heute ziemlich entspannt. Nachdem wir so gegen 12:00 Uhr Frühstück gemacht hatten, haben wir unsere Fänge der Nacht fachmännisch versorgt…

 

Heute wird es leider nichts werden mit einem Turn zum Nordmeer, das Wetter ist leider nicht so wie wir uns das so vorstellen. Es regnet und es ist ziemlich stürmisch (13 m/s, 5°C).

 

Aber das gehört dazu... bis später und Petri Heil an alle anderen.

 

LG nach Cottbus und ins Vogtland.

 

 

4. und 5. Tag

 

Was soll man dazu sagen?

 

Die zwei Tage sind schnell zusammengefasst, aufstehen aus dem Fenster schauen und was sieht man???  

Der Wetterbericht lügt nicht wir hatten Regen und Sturm mit Wind bis zu 18 m/s und rauer See.

 

Das einzige was wir gemacht haben war Essen, Trinken, Essen, Trinken ach und geschlafen haben wir auch, naja was will man auch machen bei 19 Einwohnern, für das Wetter kann ja bekanntlich niemand was.

 

 

6.Tag

 

Heute Morgen konnten wir unseren Augen kaum glauben, die Sonne war da und das richtig.

Klaus, Kurte und Werner waren schon ab ca. 5 Uhr unterwegs und haben schon die ersten Dorsche und Schellfische gelandet.

 

Wir starteten ca. 9 Uhr und fuhren auf die bekannten Stellen Richtung Nordkap.

Leider war es heute kein so besonders guter Tag zum Fischen. Durch die aufgewühlte See spürte man das Nahrungsüberangebot deutlich.

Außer einem Steinbeisser und ein paar größeren Dorschen waren wir heute Morgen nicht besonders erfolgreich. Natürlich nutzen wir das Wetter und machen heute Abend einen zweiten Turn.

Mehr ab Morgen Früh hier...

 

Schnell noch zum zweiten Turn am Abend. Klaus konnte einen sehr guten Dorsch landen 104 cm und 24 Pfund.

 

Bei uns nur die üblichen Verdächtigen, Dorsch, Lumb und Seelachs

 

7.Tag

 

Der heutige Morgen begann im Nebel, was für uns aber nicht weiter schlimm war, da wir gute GPS Geräte haben.

 

Der erste Turn war heute mäßig, einige 80cm Dorsche, 2 große Steinbeisser und einen Rotbarsch.

 

Wir werden es heute Nachmittag im Sund noch mal auf Heilbutt versuchen.

 

Bis Dahin Petri Heil an alle anderen.

 

Wie schon gesagt haben wir es am Abend im Sund versucht gezielt auf Heilbutt zu fischen.

Das Wetter an diesem Tag war ziemlich schlecht. Zwar passte der Wind, dafür macht uns der Bodennebel zu schaffen. Bloß gut das wir ein ordentliches GPS haben.

 

Im Sund angekommen fuhren wir auf die uns bekannten Stellen für Heilbutt. Der Erfolg sollte allerdings ausbleiben. Herbi fischte mit Storm Shad, ich mit Giant Jighead und Dennis mit Pilker.

 

Außer ein paar Dorschen die zur Kategorie Kinderstube zählten war nichts Ordentliches dabei.

 

Bedingt durch das Wetter und brachen wir das unternehmen Heilbutt für diesen Tag ab.

 

 

8.Tag 

  

Heute startete der Tag erst auf 10:30 Uhr und es gab für Herbi, Dennis und mich nur ein Ziel... den Heilbutt zu verhaften.

 

Wir fuhren auf eine Stelle ca. 6km nördlich von Ingoy. Zum Anfang war es leider nicht so toll mit den Ergebnissen.

Im Laufe der Zeit wurde es dort aber immer besser, so dass wir mit leichtem Gerät bis 20lbs und Stationärrolle und einer kleinen Multi, richtiges Spaßangeln betreiben konnten.

 

Herbi konnte dann mit einigen ordentlichen Dorschen vorlegen, ich habe dann an diesem Tag die Bestmarke gesetzt 112cm, 23 Pfund.

 

Wir versuchten dann bei genialem Wetter noch einige andere Stellen und fuhren dann ziemlich zufrieden zum Fischerhaus.

 

Kurte arbeitet noch an der 100 cm Marke, um die Frage von Torte aus dem Gästebuch zu beantworten.

 

Mit dem Butt war es an diesem Tag leider nichts, und wir haben alles probiert. Giant Jighead (Dead Bait)  funktionierte gut doch sollten nur die Dorsche darauf beißen.

Der Storm Shad bringt unserer Meinung nach mehr, da wirklich nur die Kapitalen Fische darauf beißen und man von der Kinderstube ziemlich verschont bleibt. Aber es hat ja Jeder seine eigenen Vorlieben.

 

Mit 2 - 12 Bier geht der Tag zu Ende... 

 

9.Tag

 

Heute sollte sich der Tag von einer besseren Seite zeigen, der Wind war fast nicht vorhanden bei 1 m/s.

 

Wir fischten alle gezielt auf Heilbutt... der Erfolg mit den großen Butts bliebt allerdings dieses Jahr aus.

 

Obwohl wir alles unternommen haben.

 

Kurte konnte an diesem Tag noch einen Dorsch von 100cm landen, der große durfte nach der Vermessung natürlich weiterschwimmen.

 

Da es in diesem Jahr ein Problem mit der Fähre gibt, reisen wir morgen schon ab.

 

Wieder geht ein Angeltrip nach Nordnorwegen zu Ende, Danke an alle die dabei waren.

 

Der nächste Trip ist ca.100 km südlicher geplant...der Öksfjord.